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13 Lakes

Offizielle deutsche Seite zum Film

"Die Namen der dreizehn Seen in genau der Reihenfolge, in welcher sie im Film vor- kommen: Jackson Lake – Moosehead Lake – Salton Sea – Lake Supe- rior – Lake Winnebago – Lake Okeechobee – Lower Red Lake – Lake Pontchartrain – Great Salt Lake – Lake Iliamna – Lake Powell – Crater Lake – Oneida Lake. Jede der dreizehn Einstellungen zeigt den Blick auf einen See, gefilmt vom Ufer aus, aber ohne das Ufer abzubilden. Die Bildeinstellungen haben eine enorme Tiefe und sind bestimmt von einem Horizont, der das Bild ziemlich genau in der Mitte zweiteilt. Die untere Hälfte des Bildrahmens wird jeweils von der Wasseroberfläche eingenommen, die obere zeigt Himmel und in manchen Einstellungen die landschaftliche Begrenzung des Sees in der Distanz. Alle Einstellungen sind mit statischer Kamera gefilmt. Bewegung erscheint als Ereignis in der Landschaft; was sich bewegt, sind die Wasseroberfläche, Wolken am Himmel und in manchen Einstellungen Boote oder Schiffe, die den Bildrahmen durchqueren. Der filmische Apparat selbst bleibt statisch; keine Kameraschwenks, keine Zooms. Auf der Tonspur sind die Wellenbewegungen des Wassers zu hören, das Wetter, der Lärm von Booten und in zwei Einstellungen auch Ton aus dem Off (ein Zug und Schüsse).
13 LAKES ist ein formaler Film von erstaunlicher Schönheit. Er ist einstruktureller Film, der eine Geschichte erzählt. Diese Geschichte aber ist flüchtig, und der Versuch, sie zu fassen, multipliziert diese sofort. Solcherart erzählt 13 LAKES eine Geschichte über Landschaft, deren Unberührtheit und deren Kulturalisierung. Er berichtet davon, dass Landschaft eine Funktion von Zeit ist. Er erzählt von Örtlichkeit und deren Beziehung zu Differenz; von (Bennings) Reisen quer durch die Vereinigten Staaten, von Westen nach Osten, von Süden nach Norden und zurück."

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